zur Wintersonnenwende am 21.12.2026
Zeit
Mo. 21. Dezember 2026
16:00 – 19:00
Ort
Kleiner Gleichberg
Treffpunkt: Parkplatz Waldhaus
Ausgleich
30€
Kraftortwanderung · Cacaozeremonie · Wintersonnenwende
Wenn die Nacht am längsten ist,
beginnt das Licht zurückzukehren.
Die Wintersonnenwende
… ist ein besonderer Wendepunkt im Jahreskreis.
Die Dunkelheit erreicht ihren Höhepunkt – & gleichzeitig beginnt das Licht sich ganz langsam wieder auszudehnen.
Es ist eine Zeit des Innehaltens, der Einkehr und der Rückverbindung. Eine Zeit, in der wir nicht nach außen drängen müssen, sondern uns erlauben dürfen, still zu werden, nach innen zu lauschen und dem zu begegnen, was in uns lebendig ist.
Anlässlich diesen besonderen Tages lade ich dich zu einer besonderen Kraftortwanderung auf den Kleinen Gleichberg ein.
Gemeinsam steigen wir durch die mystisch winterliche Landschaft hinauf, lassen den Alltag Schritt für Schritt hinter uns und tauchen ein in die besondere Qualität dieser Zeit.
Die Natur ist zur Ruhe gekommen. Die Bäume haben ihr Laub losgelassen. Vieles liegt verborgen und unsichtbar unter der Erde.
Und vielleicht ist genau das die Einladung dieser Zeit:
Nicht alles muss jetzt sichtbar sein.
Nicht alles muss jetzt wachsen.
Manches darf einfach ruhen.

Ein Weg nach innen
Seit Jahrtausenden markiert die Wintersonnenwende für viele Kulturen einen besonderen Wendepunkt im Jahreskreis – eine Zeit, in der die Rückkehr des Lichts gefeiert und der Übergang in einen neuen Zyklus bewusst begangen wurde.
Auch an unserem alten Kraftort begegnen wir dieser Verbindung von Natur, Geschichte und Mensch.
Die Steine des Kleinen Gleichbergs erinnern noch heute an das Leben und Wirken der Menschen, die hier vor rund 2000 Jahren eine große keltische Festung errichteten.
Wenn wir an diesem Ort zusammenkommen, begegnen sich viele Ebenen:
Erde und Himmel.
Vergangenheit und Gegenwart.
Dunkelheit und Licht.
Stille und Gemeinschaft.
Wir wandern nicht nur einen Berg hinauf.
Wir nehmen uns Zeit, auch innerlich einen Weg zu gehen.
Zurück zu uns selbst.
Zu dem, was uns trägt.
Zu unserem inneren Feuer.
Fragen für diese Zeit
Was darf in mir zur Ruhe kommen?
Was möchte ich loslassen,
bevor ein neuer Zyklus beginnt?
Was hat mich durch dieses Jahr getragen?
Welches Feuer brennt trotz aller Dunkelheit
in mir weiter?
Welchen Samen möchte ich für das
kommende Jahr in die Erde legen?
Vielleicht musst du und wirst du an diesem Abend auf keine dieser Fragen eine Antwort finden.
Vielleicht reicht es, sie mit in die Dunkelheit zu nehmen
und zu schauen, was sich zeigt.
Das Licht, das in uns weiterlebt
Die Wintersonnenwende erinnert uns daran, dass Licht und Dunkelheit keine Gegenspieler sind.
Das eine braucht das andere.
In der tiefsten Dunkelheit beginnt bereits die Rückkehr des Lichts.
Aber zunächst ist es dieser Moment des Stillstandes. Des Nichts. Der Leere. In unserer heutigen Zeit sind das nicht gerade Qualitäten, die bestärkt oder gefeiert werden. Und genau deshalb ist es so wichtig ihnen Raum zu geben.
Und das GEMEINSAM.
Und uns auf diesen Moment der Dunkelheit einlassen.
Im Aussen wie im Innen.
Aufhören, gegen das Dunkle in unserem Leben anzukämpfen.
Uns erlauben, es einmal nicht zu wissen.
Zu Ruhen.
&
Zu Vertrauen.
Und darauf zu lauschen,
was dann ganz still in uns beginnt, wieder lebendig zu werden.
Denn manchmal wächst das Neue nicht dort, wo wir es sehen können.
Manchmal beginnt es im Verborgenen.
Wie ein Same unter der Erde.
Wie ein kleines Feuer in der Dunkelheit.
Und genau diesem inneren Feuer möchten wir an diesem Abend Raum geben.
Einkehren. Ruhen.
Neues entstehen lassen.
Warum Cacao an einem Kraftort?
An diesem alten Kraftort erinnern uns nur noch die Steine an das Leben und Wirken der Kelten, die hier vor 2000 Jahren eine Festung errichteten, welche zur damaligen Zeit sogar die grösste im ganzen Umkreis war.
In einer Zeremonie werden wir gemeinsam mit der Heil – und Medizinpflanze Cacao diesen Ort neu erfahren, neu erleben und so auch das alte Wissen in uns neu aktivieren.
Cacao ist laut dem heiligen Buch „Popol Vuh“ eines der heiligen Lebensmittel der Mayas (Die Speise der Götter).
Seit über 5000 Jahre wurde diese alte Meisterpflanze von vielen indigenen Hochkulturen genutzt, um besondere Anlässe zu zelebrieren und aus dem Herzen heraus in Interaktionen mit den Menschen und der Natur zu treten.
Mama Cacao, wie sie auch so liebevoll genannt wird, unterstützt uns dabei in Verbindung zu treten – mit uns selbst, mit unserem Herzraum und von hier aus auch miteinander und mit dieser Welt. Sie lehrt uns, mehr vom Herzen aus mit der Welt in Interaktion zu treten.
In der Maya Kosmovision stellt der Cacaobaum ein Portal dar, durch dass Verbindung zu anderen Welten aufgenommen wurde, vor allem der Welt der Ahnen.
An diesem alten Kraftort, der schon so viel gesehen und erlebt hat, gehen wir gemeinsam auf Reise mit dieser Heilpflanze und bauen eine Verbindung auf, zu dem keltischen Wissen, was noch immer durch unsere Adern fliesst.
Wir treffen uns zur Wintersonnenwende auf dem Gleichberg und feiern den Wendepunkt und die Rückkehr der Sonnenkraft.
In dieser Zeremonie werden wir…
▽ die Kräfte dieses Ortes anrufen
▽ den Cacao auf zeremonielle Art zu uns nehmen
▽ uns in einer Meditation mit unserem Herzensfeuer verbinden
▽ und so die Kraft der Mayas & Kelten in unseren Herzen verschmelzen lassen
▽ um gestärkt, angebunden und miteinander verbunden unsere Samen in diese neue Welt zu pflanzen
Bitte bringe
〇 eine Sitzunterlage, Yogamatte
〇 eine Tasse
〇 etwas zu trinken
〇 eine weisse Kerze
〇 warme Kleidung, Decke
„Zur Wintersonnenwende, in der dunkelsten, tiefsten Nacht des Jahres – der Mutternacht – wird das Sonnenkind unter dem Weltenbaum wiedergeboren.“
Wolf-Dieter Storl
Du bist eingeladen
Bring dein Herz mit.
Deine Fragen.
Deine Stille.
Dein Licht.
Und auch das, was gerade noch im Dunkeln liegt.
Wir werden gemeinsam wandern, schweigen, spüren, teilen, Cacao trinken und diesen besonderen Wendepunkt im Jahreskreis miteinander feiern.
Denn die Kraft dieses Abends entsteht nicht nur durch den Ort oder durch das Ritual.
Sie entsteht auch durch uns.
Durch jedes einzelne Herz, das sich auf diesen Weg macht.
Durch die Menschen, die zusammenkommen.
Durch das gemeinsame Gehen, das gemeinsame Innehalten und das gemeinsame Erinnern daran, dass wir Teil eines größeren natürlichen Rhythmus sind.
Und vielleicht nehmen wir am Ende genau das mit:
Ein kleines Licht in uns,
das wir durch die Dunkelheit tragen.
Ich freue mich, mit dir und allen anderen Herzen im Kreis diesen magischen Wendepunkt zu erleben und zu zelebrieren.
Von Herzen,
Jessica.

